Archiv für Werte ohne “Wert”

Die “Last Recource” Gesellschaft – Zeit zum Reifen

ich denke, dass wir in nächster Zeit wirklich Entscheidendes vor uns haben, sowohl in ökologischen als auch in ökonomischen Bereichen. Ich denke, wir leben schon in einer Art “Last Recource” Gesellschaft. Auch am Arbeitsmarkt, wo alles, was nicht billiger und mehr als flexibel am “Markt” ist, verworfen wird. Viele Sach- und Machtzwänge verhindern eine Umkehr, aber ein Hoffnungsschimmer wäre, dass viele Nachdenkprozesse stattfinden, zu unseren Werten und Vorstellungen eines sinnvollen Lebens. Das wäre unsere Chance. Was dann noch dazukommt bzw. ob die Mayas etwas einsehen konnten, das wird sich zeigen. Aber es gilt schon der bekannte Spruch: Und wenn morgen die Welt untergehe, ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen….

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Überholtes Glück

Wenn Du dem Glück nachrennst

und Du findest, siehst es nicht,

dann bleib stehen, und schau einmal

ob Du es nicht im Moment, in der Gegenwart,

in vielen Kleinigkeiten, worüber Du dankbar sein kannst

finden kannst.

Solltest Du es dort nicht finden,

dann wirst Du es nirgendwo erreichen.

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Aufwachen

„Aufwachen“

Ich wache auf und bin in eine gutbürgerlichen Familie hineingeboren, welche mich in Liebe und Geborgenheit aufzieht.

 

Ich wache auf und bin in Österreich geboren, als Kind einer Migrantin, oder als Kind einer, vor Jahrzehnten oder nach dem Krieg eingereisten bzw. Ausländerin.

 

Ich wache auf und bin als Kind einer (an Geld) reichen oder (an Geld) armen Familie geboren.

 

Ich wache auf und bin als Kind einer in tiefster Armut lebenden Schwarzen geborgen, leide Hunger, habe Schmerzen und weiß noch nicht, dass ich in 5 Sekunden sterben werde.

 

Ich wache auf…….

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Also, für die Zukunft zumindest….

Also, einmal ganz privat und nicht für die Wirtschaft gedacht: Ich freue mich, dass ich Österreicher bin, über unsere Kultur. Aber mich interessieren  natürlich auch andere Kulturen.

Und ich bin gerne Europäer, bekenne mich dazu, aber ich liebe als erstes meine Heimat, meine Stadt, das Land, die Berge. Also, ich möchte mehr auf meine Nächsten schauen als auf meine Nächsten zeigen. Ich möchte  vorrangig in meiner unmittelbaren Umgebung lebendige Freunde und Bekannte haben, die ich treffen kann, eine Familie und Kontakte, die ich – vor dem leichten, neugierigen Gang zum Internet – finde und pflege.

Also, wenn ich das gepflegt habe, dann erst gerne der zusätzliche, elektronische Weg. Mit Hausverstand und ohne Berechnung. Von dieser werden wir dann sowieso einmal enttäuscht werden.

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Jesus ist tot

Jesus ist tot (?) – 1. Teil (Meine eigenen, ganz persönlichen Gedanken dazu)

Da hat es also vor rd. 2000 Jahren jemanden gegeben, der hat sich nichts, gar nichts zu schulden kommen lassen. Ganz im Gegenteil, er hat sehr viele Menschen geheilt, ob psychisch oder physisch kranke, verzweifelte, arme Menschen, aber auch „reiche“ und angesehene. Es gab nur eine Bedingung: sie mussten es selber wollen, zulassen. Daran glauben, auf Jesus vertrauen, zumindest sich ihm zuwenden. In all ihren Zweifeln, Ängsten, in all der Verzweiflung und Ohnmacht. Oder in all ihren Versuchungen, welche Macht, Karriere, Reichtum so mit sich mitbringen und sich damit in eine andere Art von Ohnmacht stürzten. Der Ohnmacht des Hochmuts.

Und dann gab es damals (damals?) solche, die haben halt nicht an ihn geglaubt, trotz der vielen Heilungen, trotz der Worte im Heiligen Geist. Es waren die Reichen und die Mächtigen, die ihre Macht missbrauchten, das Volk bluten ließen, sich selbst erhört haben und Angst um ihren Einfluss hatten. Viele Juden haben zwar an die Ankunft eines „Erlösers“ geglaubt, hatten aber andere Erwartungen, wie dieser auftreten, seine Macht benutzen sollte. Dazu gehörten aber auch die Pharisäer, die Schriftgelehrten. Sie hatten sich ein sehr egoistisches Bild von Gott zu Recht gelegt und gelebt. Und Jesus hatte ihr Gewissen berührt (das Wissen, wie man Leben sollte und wie nicht, damit man selbst am richtigen Weg bleibt). Ihre Eitelkeit und eigentlich auch ihre Unbarmherzigkeit vor Augen gestellt, die sie für gerecht hielten. Sie waren auch neidig das „kleine“, arme Volk hatte sich zum großen Teil, in all ihrer Not und Verzweiflung, Gottes Liebe, Gottes Worte zugewendet.

Jesus hatte ihnen ihren Spiegel vorgehalten,  alleine schon durch sein wahrhaftiges Auftreten.

Jesus war also auch radikal, mutig. Er hatte  sich mit der „Macht“ angelegt. Sowohl mit der klerikalen als auch mit der weltlichen.  Er hatte die „Scheinheiligkeit“ bloßgestellt, die es auch in allen Bereichen der Gesellschaft gegeben hat, nämlich zu glauben, besser zu sein als andere, keine eigenen Fehler zu haben und dabei auch noch gerecht zu sein. Er wurde Zeit seines Lebens von diesen Leuten (wurde?) verfolgt. Jesus war auch Mensch, wie wir. Er musste Versuchungen widerstehen, hatte auch Angst, war es ihm ja bekannt, was auf ihn zukommen sollte. Er musste vieles aushalten, durchstehen. Er hatte „Blut geschwitzt“, um schließlich doch sofort wieder sein Los anzunehmen, demütig zu sein (Mut zu dienen). Er wurde verraten, verleumdet, geschlagen, gegeißelt, vor Spott mit Dornen gekrönt und ans Kreuz geschlagen.

Wie wenig steht da in den Evangelien, über diese „Prozedur“ des Grauens, der Ungerechtigkeit, der Schmerzen. Das würde heutzutage ganz anders ausgeschlachtet werden.

Jesus hatte seine nähersten Freunde, Anhänger um sich geschart, seine Apostel. Er hat ihnen Kraft und den heiligen Geist gegeben, damit sie ihm nachfolgen können. Er hatte ihnen diese Weisheit weitergegeben, auch und gerade unabhängig der intellektuellen „Berechtigung“, wie wir sie heutzutage sehr gerne oft als Bedingung für die Wahrheit, Weisheit und der Macht wahrnehmen.

Selbst diese wurden aber, als es zur „Hinrichtung“ und ihrer eigenen Verfolgung kommen sollte, schwach, haben ihn in eigener Todesangst, verleugnet. Selbst am Kreuz hörte man Jesus Worte, in momentaner, grenzenlosen Einsamkeit: „Vater, warum hast Du mich verlassen“.

Und trotzdem, noch immer der Trost und die Ankündigung der Erlösung: Zwei Räuber wurden mit ihm gekreuzigt, der eine hat sogar bis zuletzt über ihn gespottet. Der andere hat ihn zurechtgewiesen und sich an Jesus, an das Licht, gewendet: „Bitte denk an mich, wenn Du in den Himmel kommst“. Und Jesus hat ihm das Himmelreich angekündigt, ihm verziehen: „Noch heute wirst Du mit mir ihm Paradies sein“.

Bis zuletzt kann man seine Gnade erfahren, immer noch die Möglichkeit sich zu entscheiden, zu glauben.

Und dann ist Jesus, der in all seinen Gefühlen und Leiden mehr als „menschlich“ war, barmherzig und verzeihend über alle Grenzen des Verstandes, göttlich in all seinen Worten, in seiner Kraft anderen Gutes zu tun, zu heilen… er, das Licht der Welt, war

TOT (?)

 

Gedicht von Annegret Kronendberg: Gottes Macht

Was schenkt uns die Kraft in der Not nicht zu resignieren, im Schmerz zu kämpfen, trotz Leid zu lächeln, im Sterben zu hoffen? Es gibt nur eine Macht, Gott

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Herzensbildung

Auf meiner Website sehen Sie einen Button bzw. ein Thema, mit Namen “Herzensbildung”. Dazu darf ich mich einmal  „outen“. So muss man es heute ja schon fast sehen. Aber ich sehe das anders, ganz im Gegenteil, mit diesem Programm bin ich “in”, “in” in dem Sinn, dass es viel besser ist, sich nach beständigen Werten zu orientieren. Auch wenn vieles nicht so gelingt, wie man es sich damit vorstellt, überhaupt dann, wenn man Erwartungen hat, die sich vielleicht so nicht erfüllen können.

Seit 5 Jahren leite ich die Initiative und – meine KollegInnen können es sicher bezeugen – ich habe nie jemanden mit meinen Einstellungen zu Religiösem bedrängt. Das Thema gehe ich in Bezug auf Angelegenheiten der Initiative nicht direkt an. Bin ich doch selbst erst mit 31 Lebensjahren zu meinen ersten Glaubensschritten gekommen.

Warum der Button „Herzensbildung“?

Vor kurzem hatte ich eine ORF Sendung gesehen, das „Extrazimmer“. Jetzt ist daraus der „Club2“ geworden. Es wurden die Themen „Emanzipation, Werte etc.“ besprochen. Viele sehr geistige und kluge Bemerkungen wurden getroffen. Schließlich war es eine auserwählte, sehr intellektuelle Runde. Zuletzt hatten sich die Teilnehmer mit allen philosophischen Betrachtungen geistig erschöpft und als Resümee, wurde man sich in den letzten Sekunden einig, was wirklich helfen könnte. Gerade in unserer modernen Zeit: Die „Herzensbildung“, da war man sich einig, das könnte es sein. Auch und gerade in unserer Wohlstandgesellschaft, auch und gerade in einer komplexen Wirtschaftswelt.

Zu dieser „Herzensbildung“, dieser innersten sozialen, empathischen Kompetenz gehört aber sicher Demut und Courage. Das erste wird oft irrtümlich mit Schwäche in Zusammenhang gebracht und das zweite kann man sich scheinbar nicht mehr oft leisten. Will man nicht seine eigene Karriere gefährden. Und doch gehören dieser Mut zum Dienen, zur verantwortungsvollen Machtausübung und diese zweite Form von Mut, nämlich auch zu wahren Werten zu stehen, unabdingbar für ein gelungenes Leben dazu. Auch, wenn man einmal nicht beim „Tanz um das goldene Kalb“ dabei ist, weder im „Karriereteil“ noch in den Schlagzeilen der Spaßgesellschaft genannt wird. Gerade dann.

Nun ist das in der Praxis versucht eine der schwersten Aufgaben. Da geht nichts gleich, überhaupt, wenn man schon lange eingefahrene Wege, manchmal Irrwege, gegangen ist. Aber daran arbeiten, das zahlt sich aus. Der Weg ist das Ziel.

Und so finden Sie auf dieser Seite einige Texte dazu. Ich wünsche Ihnen damit oder mit Ihren eigenen Wert-  Wegvorstellungen alles Gute, ob beruflich oder privat. Die wahren Werte können wir – Gott sei Dank – nicht mit Geld aufwiegen. Das sollten wir, wenn wir einen „Wertewandel“ fordern und etwas dazu tun wollen, immer berücksichtigen.

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glücklich sein

Dazu gäbe es natürlich viel zu sagen, fast zuviel um zu schreiben:). Klar, jeder möchte glücklich sein. Auch kommt es darauf an, was man darunter versteht. Das hat viel mit der inneren Einstellung, mit Werten zu tun. Ein Abenteuer hat auch manchmal viel mit Entbehrungen zu tun, dass man nicht vom Weg abkommt etc., etc.. Es kommt darauf an, was wir als Ziel vor uns sehen und wenn wir die richtigen Wege gehen, dann kann es ein gutes Leben werden, vielleicht mit vielen, manchmal leidvollen Erfahrungen und Entbehrungen, aber es erfüllt sich, das Leben. Vielleicht reich werden, in diesem Sinn.

Glauben Sie mir, es gibt ungezählte Reiche, die in diesem Sinne nicht reich werden können. Und somit wirklich  arm sind. Es ist zumeist nur ein oberflächliches Glück.

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Glück und Pech

Pech hatte ich, als ich vor rund 8 Jahren, aufgrund von neuen Deregulierungsmaßnahmen neuer Geschäftsführer meinen gut bezahlten Job aufgeben mußte. Heute sehe ich es fast schon als Glück. Die Zeit heilt alle Wunden, außerdem habe ich neue Tätigkeitsbereiche kennengelernt, neue Talente in mir entdeckt, die mir zwar wenig bis kein Geld, aber viel Sinn eingebracht haben. Durfte ich doch im Sozialen Bereich etwas kreieren, Autor eines Buches werden, Referate halten, Menschen beraten, in der Familie eine präsentere Rolle einnehmen. Ein bisser krank bin ich geworden, aber zum Glück geht es…

 

Glück hatte ich, als ich vor 15 Jahren einen Bergunfall überlebt habe. Ausgerutscht, zwei Überschläge ohne zu wissen, wo oben und unten sei, und dann in einer schmalen Nische hängen geblieben. Ein Überschlag mehr und ich wäre in Luftlinie dem Tal entgegengestürzt.

 

Ich würde mir manchmal das Glück wünschen im Lotto zu gewinnen, reich – an Geld – zu werden, mir es leichter zu machen, angenehmer. Aber dann sehe ich mir die Millionäre an, die Schickimicki-Seitenblicke Gesellschaft, mit ihrer lustig, hysterischen Langeweile und ich lasse es wieder, mit dem schnellen und anderen Glück.

 

Glücklich bin ich, dass ich eine liebe Frau und zwei liebe Jungs habe. Nicht immer verdient man das Glück, aber ich versuche an meinem Glück zu arbeiten, Ohren, Augen und Herz offen zu halten oder wieder zu öffnen, wenn mir die Wohlstandsgesellschaft in ihren Bann zwingen möchte.

 

Ich bin froh und glücklich, wenn es mir derweilen gelingt, mehr die Natur zu sehen als den Fernseher, mehr meinen Nächsten als die Fernsehwerbung. Ich habe mir einmal ausgerechnet, was mir das Hineinstarren in die Werbung für Zeit kostet.

 

Das Glück ist ein Vogerl und es soll viele besuchen, es kostet kein Geld und bringt auch keines. Glücklich sein und traurig sein, das gehört ganz einfach zum Glück dazu.

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glücklich, reich werden

Klar, jeder möchte glücklich sein. Auch kommt es darauf an, was man
darunter versteht. Das hat viel mit der inneren Einstellung, mit
Werten zu tun. Ein Abenteuer hat auch manchmal viel mit Entbehrungen
zu tun, dass man nicht vom Weg abkommt etc., etc..
Es kommt darauf an, was wir als Ziel vor uns sehen und wenn wir die
richtigen Wege gehen, dann kann es ein gutes Leben werden, vielleicht
mit vielen Entbehrungen, aber es erfüllt sich, das Leben. Vielleicht
reich werden, in diesem Sinn.

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Erfahrungswissen, Integrität, soziale Kompetenz und Klarheit überzeugt.

Ein echter “Mehrwert” für jedes Unternehmen, gerade in der heutigen Zeit eigentlich notwendiger als je zuvor:

  • Authentizität
  • Glaubwürdigkeit
  • Integrität
  • Klarheit
  • Konfliktbereitschaft
  • Souveränem Umgang mit Belastungssituationen
  • Beziehungsfähigkeit

Diese, scheinbar “imaginären” Werte, nicht wirlich mit einem “fixen Geldbetrag” zuzuordnenden Werte, zählen jedoch für ein Unternehmen viel. Das war in der Vergangenheit jedem verantwortungsvollen Unternehmer und Manager bewußt und sollte auch für die Zukunft nicht anders gehandhabt werden. Dann habe ich keine Sorgen, dass wir das schlingernde Hochleistungsschiff unserer Gesellschaft bzw. Wirtschaft wieder auf richtigen Kurs bringen.

 

Ich bin da mittelfristig zuversichtlich. Aber erste einmal muß alles hochkommen, was da an falschen Karrierebestrebungen in der Vergangenheit vermittelt wurde.

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