Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte mich wieder melden, letzte Zeit habe ich Sie mit Infos zu unserem Thema gänzlich in Ruhe gelassen.
Erstens habe ich zu allem selbst krankheitsbedingt etwas Ruhe, auch ein bisserl Abstand benötigt und dann denke ich auch, dass wir die Plattform etwas neu ausrichten sollten. Manchmal kann aber auch weniger mehr sein. Also, es wird die nächste Zeit doch etwas ruhiger hergehen. Wir bleiben aber präsent.
Eines ist aber klar: die schnellen Erfolge, das schnelle Umdenken zu 45plus am Arbeitsmarkt bzw. zu den Leuten, die schon Ihren Job verloren haben und sich neu orientieren müssen, das gibt es in der Wirtschaft noch nicht.
Wir konnten in den Jahren Einzelerfolge erzielen, einige KollegInnen haben doch wieder einen Job bekommen, auch die Imagearbeit, so denke ich, ist gut verlaufen, aber das Problem bleibt bestehen, durch die akute Wirtschaftskrise weitet sich alles noch viel mehr aus. Auch die Jüngeren sind von einem Abbau betroffen.
Andere KollegInnen, die bis jetzt noch keinen Job bekommen haben, kann ich nur Mut zusprechen nicht aufzugeben und anderen, „älteren“ Älteren, wo die Chance für einen Einstieg schon sehr gering bis gar nicht mehr vorhanden sein kann, wünsche ich viel Mut und Zuversicht und vor allem die Gewissheit, dass man auch als „Arbeitsloser“ genug sinnvollen Beschäftigungen nachgehen kann. Viele KollegInnen sind halt im Haushalt tätig, manche pflegen Angehörige, einige konnten zumindest eine geringfügige Beschäftigung angehen. Die „Ehrenamtlichkeit“ ist auch nicht zu unterschätzen, auch wenn die derzeitige Wertegesellschaft das noch nicht richtig einzuschätzen weiß. Aber das wird noch kommen.
Zur Initiative selbst: Wir werden am Ball bleiben, in welcher Form auch immer. Das Thema wird unsere Gesellschaft noch lange beschäftigen und es ist gut, dass sich die Betroffenen auch selbst dazu engagieren, sich zumindest solidarisieren. Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, ist ein kleines Mosaiksteinchen, welches man nicht unterschätzen sollte. Jede Kleinigkeit einer Mitarbeit, eines sinnvollen Netzwerkens, kann zumindest mittelfristig viel bringen.
Wer sich mehr zu diesem Thema informieren, engagieren möchte, dem biete ich sehr gerne ein persönliches Gespräch an. Das gilt auch für KollegInnen, welche sich zum Thema „Bewerbung“ gerne beraten lassen wollen. Bei Interesse rufen Sie mich bitte dazu an, oder Sie schreiben mir, damit wir uns einen Termin vereinbaren können.
Also, liebe Kolleginnen und Kollegen, es geht weiter, in welcher Form auch immer.
Viel Erfolg und Durchhaltevermögen für Sie/Dich/michJ
Liebe Grüße
Roman Valent