Es ist schlimm, in reiferen Jahren seinen Job zu verlieren, aus “Rationalisierungs- Deregulierungsgründen”, oder wie immer dann das heißen mag. Zigjahre gearbeitet zu haben und auf einmal, so gegen 50, als unvermittelbar zu gelten.
Ein schwarzes Loch tut sich auf in die Altersarbeitslosigkeit zu geraten, immer diese dunkle Wolke mit sich zu tragen…
Eventuell noch hören zu müssen, dass man “keine Schuld” geben solle und Verantwortung übernehmen müsse, zum neuen Job zu kommen, vielleicht selbst Schuld zu haben..
Liebe Betroffene, geben Sie sich persönlich nicht die Schuld für diese Situation. Gewinngierige, unethische Unternehmen, die dafür veranwortlich gemacht werden sollten, tun das nicht!
Das Leben geht weiter, manche finden noch einen Job und wenn Sie nicht dazugehören: Leben Sie jeden Tag, als wäre es ihr letzter. Sehen Sie andere Aufgaben in Ihrer Familie, für sich selbst, ehrenamtlich oder, gehen Sie ganz einfach sich selbst ein Stück näher, ob auf Spaziergängen in der Natur oder machen das, was Ihnen gut tut. Verwöhnen Sie sich selbst und haben Sie Mut und Vertrauen.
Ich glaube an Gott, den wir sagen können:
Herr, gib uns die Kraft, das zu ändern, was wir ändern können,
gib uns den Mut, das zu ertragen, was nicht zu ändern ist
und gib uns ein Stück Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.
In diesem Sinn, liebe Freunde,
wünsche ich Euch das Beste für diese Zeit
und
besinnliche Weihnachten im Kreise Eurer Lieben
Roman Valent
14.12.11